Geschichte

Hier finden Sie die langjährige Geschichte und Tradition unseres Vereins. 

Inhaltsverzeichnis

 

Allgemeine Übersicht

spacer21.02.1864   Gründung des Tullner Männergesangvereins

12.07.1864   Beitritt zum NÖ Sängerbund

         1896   Gründung eines eigenen Damenchores

         1939   Stilllegung des Chores wg. des 2. Weltkriegs

03.04.1947   Neu-Gründung nach dem 2. Weltkrieg

30.09.1948   Gründes des gemischten Tullner Gesangvereines

05.02.1992   Fusion mit der Chorfamilie La Musica und Gründung des Tullner Gesangvereins La Musica

Die Vereinsgründung

 
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Die Gründung des Tullner Gesangvereines geht zurück auf den 21. Februar 1864. Damals wurde der Tullner Männergesangverein errichtet, nachdem die Vereinsbehörde, die NÖ Statthalterei – praktisch die damalige NÖ Landesregierung – am 25. Dezember 1863 die von den Proponenten eingereichten Statuten genehmigt und der Gründung des Vereines zugestimmt hatte.

Erster Obmann – hieß damals Vorstand – war der Advokat Dr. Eduard Seyfried, erster Chorleiter war Oberlehrer Johann Weinkopf. Chorleiter-Stellvertreter war der später berühmte Musiker, Komponist und Tullner Ehrenbürger Franz Zant, nach dem die heutige Franz-Zant-Allee benannt ist. Zant wurde übrigens im Jahr darauf Chorleiter.

Allerdings war das nicht der erste Versuch, in Tulln einen weltlichen Chor zu gründen. Schon 1847 hatten es 17 Männer, geführt von Herrn Anton Fara, versucht. Allein die Wirrnisse der damaligen Zeit – Revolution 1848, Auszug des kaiserlichen Hofes nach Kolin, die ersten schwierigen Regierungsjahre des damals noch sehr jungen Kaisers Franz Josef, haben diese Idee verhindert. Viel zu viel nach-metternichsches Misstrauen herrschte in den Köpfen der Machthaber und der hohen Beamtenschaft: es war schon einigermaßen suspekt, dass 17 Herren gemeinsam nichts anderes machen wollten als zu singen. ...

Der zweite Versuch war schon etwas konkreter: das Proponentenkommitee, dem lauter ehrenwerte über jeglichen Verdacht hinsichtlich ihrer Treue zu Kaiser und Vaterland erhabene Herren angehörten, hatte die Statuten ausgearbeitet und zur Bewilligung an die NÖ Statthalterei nach Wien geschickt. Dort kamen sie aber nicht an, weil die Postkutsche mit der wertvollen Sendung in den Tiefen der Hagenbachklamm von Räubern überfallen und ausgeraubt wurde.

Die ersten Konzerte

 

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Soweit die mühsame Vorgeschichte. Aber nach dem 21. Februar 1864 ging es gleich ordentlich los: bereits am 1. Mai 1864 fand das erste Konzert, damals „Produkzion“ genannt, im Gasthaus Joh. G. Katzmaier statt. Am Programm standen neben einer Mehrzahl von Volksliedern auch das „Abendlied“ von W.A. Mozart, und der „Nachtgesang“ mit Soloquartett von Konradin Kreutzer.

Auch noch 1864, am 12. Juli, trat der neue Verein dem NÖ Sängerbund bei. Und am 23. Oktober desselben Jahres hatte der Chor bereits seinen ersten repräsentativen Auftritt in Form eines Ständchens für Bischof Dr. Fessler, der anlässlich einer Visitation der Pfarre in Tulln weilte.

 

Schon von Anfang an, bemühte sich der Verein auch Kontakte nach außen zu knüpfen. Im Juli 1865 reisten 8 Sänger zum deutschen Sängerbundfest nach Dresden. Aus diesem Anlass spendeten Tullner Frauen die erste Fahne.

1905 fand die Gründung eines eigenen Damenchores statt, wobei die Damen schon vorher bei den Herren mitsingen durften, allerdings nur dann, wenn die aufzuführenden Werke einen gemischten Chor verlangten. In weiterer Folge kam es auch zur Gründung einer Theatergruppe und eines Vereins(Streich-)orchesters, unabhängig davon, dass mit der 1867 gegründeten Tullner Stadt(Blas-)kapelle eine intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit gepflegt wurde.

So vergingen die Jahre mit intensiver Vereinsarbeit, teils bei den regelmäßig stattfindenden eigenen Konzerten, teils durch Mitwirkung bei anderen Vereinen, bei sonstigen Anlässen, wie Hochzeiten, Jubiläen und Begräbnissen. Besondere Erwähnung verdient eine vom Tullner Männerchor organisierte und gestaltete Feierlichkeit zum Geburtstag des Kaisers am 28. Juli 1908.

Das 50-Jahr-Jubiläum

 
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Der Verein hatte nunmehr seinen Platz im Rahmen der Tullner Gesellschaft und des Tullner Kulturlebens. So war es keine Frage, für das 50-Jahr-Jubiläum ein großartiges mehrtägiges Fest vorzubereiten. Für das umfangreiche Festprogramm wurde alles eingeladen, was Rang und Namen hatte, und auch befreundete Vereine sollte zum Gelingen des Festes beitragen.

Leider kam es ganz anders, wie auch in der Festschrift zum 150-jährigen Bestand des Wiener Neustädter Männergesangvereines, der damals Gast in Tulln war, kurz ausgeführt ist.
Im Anschluss an den Festakt, der um 16 Uhr begonnen hatte, fand sich die ganze Festversammlung zu Musik und Tanz in der Nussallee zusammen, als plötzlich ein hoher Offizier aus der damaligen Pionierkaserne (heute Minoritenkloster bzw. neues Rathaus) erschien und die Gesellschaft aufforderte, das Fest sofort abzubrechen, weil Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand von Habsburg und seine Gattin, Herzogin Sophie von Hohenberg, den Schüssen eines serbischen Attentäters in Sarajewo zum Opfer gefallen waren.

10 Tage später wurde Serbien der Krieg erklärt und die Welt versank im Ersten Weltkrieg. Das Vereinsleben – man war ja noch immer ein Männerchor – kam nahezu zum Stillstand, nur noch Wohltätigkeitsveranstaltungen zu Gunsten der an der Front stehenden Soldaten wurden durchgeführt.

Das Ende des ersten Weltkrieges

 
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Gott sei Dank, ging auch dieser Krieg zu Ende und man konnte, nach den Unruhen rund um das Kriegsende, der Abdankung des Kaisers Karl und der Gründung der Republik im November 1918, an den Wiederaufbau des Tullner Männergesangvereines denken. Schon am 1. März 1919 fand im Saal des Johann Sedlmayer ein Unterhaltungsabend unter Mitwirkung des Damenchores statt, am 24. Mai gab es bereits die damals sogar statutenmäßig vorgeschriebene Frühlings-Liedertafel und am 18. November die Herbst-Liedertafel, an der, wie schon vorher der Damenchor, aber auch erstmals nach dem Krieg, das Orchester, es hieß damals schon „Orchester der Tullner Musikfreunde“, teilnahm. Am 31. Dezember 1919 fand die Reihe der vor dem Krieg berühmt gewesenen „kolossal besuchten“ Silvesterfeiern ihre erfolgreiche Fortsetzung.

Die Zwischenkriegszeit gehört sicher zu den fruchtbarsten Jahren des Tullner Männergesangvereines. Aus der Reihe gut besuchter und erfolgreicher Veranstaltungen seien hier nur einige herausgegriffen:

Im Mai 1920 führte der Verein das Schauspiel „Alt Heidelberg“ auf, dessen Erlös zu Gunsten der Errichtung des Kriegerdenkmals gespendet wurde. Das komplette Programm inklusive Chor, Orchester, der Schauspieler  sowie der nötigen 15 Solisten konnten aus den eignen Reihen besetzt werden. So wie auch jetzt, in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts ...

Am Abend des 23. Oktober 1923 fand ein denkwürdiges Konzert statt, das vorwiegend heimischen Komponisten von damals gewidmet war. Kapellmeister Josef Sedlmayer dirigierte seinen Marsch „Unter Österreichs Fahne“ und erstmalig trat auch das „Heitere Quartett“ des MGV Tulln in der Öffentlichkeit auf. Es bestand aus den Herren Franz Walter, Franz Baumann, Wilhelm Kessler und Emanuel Fritz.

Im selben Jahr führte man – sozusagen am Vorabend des 60. Bestandsjahres – das heitere Singspiel mit Orchesterbegleitung „Im Bremerkeller“ von C. Morre auf. Die Reservierung eines Tischplatzes im Saale des Herrn Josef Pfannhauser kostete damals 15.000 Kronen.

Das 10. Deutsche Sängerbundfest

 
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Absoluter Höhepunkt des Sängerlebens – auch außerhalb von Tulln – war das 10. Deutsche Sängerbundfest im Juli 1928, zum 100. Todesjahr Franz Schuberts. Die Veranstaltung fand in mehreren großen Städten Deutschlands und Österreichs statt.

In Wien wurde im Prater eine riesige hölzerne Veranstaltungshalle, 180 Meter lang und 110 Meter breit, gebaut, in der 100.000 Menschen Platz fanden, davon bis zu 40.000 auf der 7 Meter hoch ansteigenden Bühne.
Insgesamt waren an die 200.000 Sänger in Wien.

Ansonsten spielte sich das Vereinsleben in den gewohnten Bahnen, mit Frühlings- und Herbstliedertafel, Auftritten bei Bällen, bei Hochzeiten, Begräbnissen, Unterhaltungskonzerten und bei der obligaten Silvesterfeier, ab.

Im Rahmen der Sylvesterfeier 1937/38 fand am 8. Jänner 1938 die letzte große Veranstaltung vor dem Anschluss an Hitler-Deutschland statt. Man spielte das Singspiel „ Im weißen Rössel“ von Ralph Benatzky.

Bei der Hauptversammlung am 21. Mai 1938 wurden als Haupttagesordnungspunkt „die der neuen Zeit entsprechenden Satzungen“ beraten und angenommen. Natürlich wurde – über Vorschlag der nationalsozialistischen Mitglieder – ein neuer Vorstand gewählt. „Vereinsführer“ wurde Vizebürgermeister Leopold Knollmayer, sein Stellvertreter der bisherige geschäftsführende Vorstand Amtsrat Franz Kamplmüller.

Der Verein während des zweiten Weltkrieges

 
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Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939, und dem damit verbundenen Verlust vieler Sänger, die einrücken mussten, erfolgte die Stillegung des Vereines. Die letzte Veranstaltung, zu der der Männergesangverein von der Ortsgruppe der NSDAP zur Mitwirkung eingeladen war, ging am 29. Juni 1940 zu Gunsten des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz im Stadtsaal über die Bühne.

Mit der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 ging der Zweite Weltkrieg zu Ende. Der Krieg hatte im Land tiefe Wunden geschlagen. Der Blutzoll und die materiellen Zerstörungen waren enorm. Man hatte primär andere Sorgen als sich um Kunst und Kultur zu kümmern.

Umso bemerkenswerter ist es, dass schon 1946 der Tullner Gymnasialprofessor Dr. Johann Katzenschlager vom bundesstaatlichen Volksbildungsreferenten Dr. Hurdes als Kulturbeauftragter des Bezirkes Tulln ernannt wurde. Katzenschlager organisierte noch in diesem Jahr in 12 Gemeinden unseres Bezirkes die Feierlichkeiten anlässlich der 950-jährigen Wiederkehr der ersten Erwähnung des Namens „Ostarrichi“.

Und Dr. Katzenschlager war es auch, der am 3. Juli 1947 den Tullner Männergesangverein wieder begründete.

Noch im ersten Vereinsjahr nach dem Krieg gab es schon einen großen Auftritt im Festsaal des Stiftes Zwettl im Rahmen des Konzertes „Aus ewigen Quellen“. Am Programm standen Chöre von Bach, Haydn, Beethoven, Schubert und Brahms.

Die Entstehung des gemischten Chores

 
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Einen wesentlichen Einschnitt in die Vereinsgeschichte brachte die Hauptversammlung des 30. September 1948. Die Zahl der aktiven Sänger war auf 17 – gegenüber 40 vor dem Krieg –geschrumpft. Man bildete gemeinsam mit den Mitgliedern des Damenchores einen einheitlichen Klangkörper und es entstand ein gemischter Chor unter dem Namen „Tullner Gesangverein“. Der Chor hatte nunmehr 38 ausübende Mitglieder.

Den ersten großen Auftritt hatte der Chor bei der von der österreichischen Kulturvereinigung organisierten Allerseelenfeier am 2. November 1948 in der Stiftskirche Klosterneuburg.  Unter der Leitung des Domkapellmeisters Kurt Lerperger musizierten die vereinigten Chöre von Tulln und Klosterneuburg gemeinsam mit dem NÖ Tonkünstlerorchester. Solisten waren Jetti Topitz-Feiler, Edith Groß-Pohnler, Dr. Willi Hauer und Otto Wiener. Die Aufführung wurde eine Woche später beim Gedenkgottesdienst für die beim Bombenangriff am 11. Dezember 1944 zu Tode gekommenen Tullner Bürger wiederholt. Den Sopran-Part sang damals die junge Tullner Sängerin Luise Langer.

Dieselbe Chorformation, allerdings gemeinsam mit dem Kammerorchester der Wiener Konzerthausgesellschaft, brachte zu Pfingsten 1949 die Johannes-Passion zur Aufführung. Solisten waren Jetti Topitz-Feiler, Luise Langer, Sieglinde Wagner, Erich Majkut und Harald Pröglhöff.

Auch noch 1949 kam es zur Wiederbelebung des „Heiteren Quartetts“ mit Walter Sibral, Heinrich Zawichowski, Hans Sinabell und Max Ott. Später, im Jahre 1954, schieden Walter Sibral und Heinrich Zawichowski aus und wurden durch Leopold Hübl und Fred Rosar ersetzt. Die Klavierbegleitung lag zunächst bei Luise Langer, später bei Hugo Albrecht und nach dessen Ausscheiden bei Alois Riedl.

Ein neuer Vorstand

 
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Bei der Hauptversammlung 1950 erfolgte eine Neuwahl des Vorstandes, der vom Tullner Kaufmann Wilhelm Stift als Obmann, Dr. Katzenschlager als Chorleiter und Hauptschuldirektor Leopold Bergolth als Chorleiter-Stellvertreter angeführt wurde. Die Gruppe blieb bis zum Jahre 1954 in dieser Form bestehen, bis Heinrich Zawichowski als alleiniger Chorleiter die musikalische Leitung des Vereines übernahm.

Obwohl der Verein auch schon bisher ein intensives musikalisches Leben entfaltet hatte, ergab sich durch den Eintritt Heinrich Zawichowskis quasi ein Quantensprung bei der Auswahl des Repertoires und der Dichte der Auftritte. Neben den schon bisher gepflegten, durchaus musikalisch hochwertigen Herbst- und Frühjahrskonzerten, dem jährlichen Adventsingen, von Festkonzerten anlässlich runder Jubiläen berühmter Komponisten, Durchführung von eigenen Benefiz- und Jubiläumsveranstaltung bzw. der Teilnahme an ähnlichen Veranstaltungen anderer musikalischer Formationen, ergaben sich noch einige Großprojekte, wie z.B. die Aufführung der Oratorien „Die Schöpfung“ und „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn.

Ebenfalls in diese Zeit fällt auch eine starke Öffnung nach außen, deren bemerkenswertestes Element die jahrelang gepflegte Sängerfreundschaft mit dem Chor der Europagemeinde Hainstatt am Main mit gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Konzerten darstellt, aber auch die enge Zusammenarbeit mit dem ebenfalls von Heinrich Zawichowski geleiteten Bezirkslehrerchor, dem damals auch ein junger aktiver Chorleiter, Peter Herbist, angehörte.

Die neue Generation

 

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Doch genauso wie Chorleiter Heinrich Zawichowski im Laufe der Zeit älter wurde, kamen auch die Mitglieder des Tullner Gesangvereines in die Jahre und die Überalterung der Sängerschaft war nicht zu übersehen. Dazu kamen noch einige gut gemeinte aber leider erfolglos gebliebene Versuche junge Sänger für den Verein zu gewinnen, deren absoluter Schlusspunkt in der Gründung des A Cappella-Chores Tulln am 8. Dezember 1980 zu sehen ist.

In den frühen Neunzigerjahren war klar, dass der Fortbestand des Vereines als Chor mit eigenen Mitteln nicht mehr zu schaffen war, Hilfe musste von außen kommen. Die ursprüngliche Idee einer Vereinigung mit dem Hadersfelder Schlosschor kam nicht zustande, jedoch ergab sich eine andere, offensichtlich bessere Möglichkeit:

Der schon vorher erwähnte Peter Herbist hatte zu Beginn der Achtzigerjahre einen Chor gegründet, der sich in besonderem Maße als „Chorfamilie“ verstand, weswegen er sich auch „Chorfamilie La Musica“ nannte. Dieser Chor hatte regen Zulauf von damals relativ jungen Mitgliedern, aber er verfügte über keinerlei gewachsene Strukturen und war auch nicht als Verein organisiert. Sondierende Vorgespräche zwischen den Vorstandsmitgliedern Hans Sinabell (Obmann) und Heinrich Zawichowski (Chorleiter) einerseits und Peter Herbist andrerseits führten zu der Erkenntnis, dass es für beide Seiten vorteilhaft wäre, intensiv zusammenzuarbeiten, was in der Fusion beider Chöre zum Tullner Gesangverein „La Musica“ im Rahmen einer gemeinsamen Hauptversammlung am 5. Februar 1992 gipfelte.

Ein Verein, der auf eine jahrzehntelange Tradition und gewachsene Strukturen zurückblicken konnte, verbunden mit einem dynamischen und singfreudigen Chor, der weder vor anspruchsvoller Literatur noch vor herausfordernden Organisationsaufgaben zurückschreckte, war geboren. Der Verein bekam auch seine erste Uniform. Schwarzer Rock bzw. schwarze Hose mit weißer Bluse bzw. weißem Hemd. Für die Damen gab es einen einheitlichen Schal, für die Herren einheitliche Krawatten in den Farben weiß-pink-schwarz.

Hans Sinabell, der nach dem plötzlichen Tod des Obmannes Wilhelm Stift im Jahre 1973, die Obmannschaft übernommen hatte, führte den neugebildeten Verein, gemeinsam mit seinem dynamischen Chorleiter Peter Herbist  mit Umsicht und Güte noch 6 Jahre, ehe er kurz vor seinem 70. Geburtstag, in der Hauptversammlung 1998, nach 25 Jahren als längstdienender Obmann in der Vereinsgeschichte, die Führung des Vereines an den neuen Obmann, Dkfm. Leopold Schimek übergab.

 

Von September 2001 bis Dezember 2002 übernahm vorübergehend Christiane Klingenberger die Chorleitung, musste diese aber Anfang 2002 aus gesundheitlichen Gründen wieder an Peter Herbist übergeben. Sie hat eine neue Uniform eingeführt. Schwarze Kleidung mit Schals bzw. Krawatten in den Farben gelb bis rot schattiert.

Peter Herbist leitete den Chor noch bis Ende 2006 und übergab mit Jänner 2007 den Chor in die Hände der neuen Chorleiterin Birgit Seif.

Im März 2016 übergab Obmann Dkfm. Leopold Schimek, nach 18 Jahren verdienstvoller Tätigkeit, die Vereinsleitung an die Chorleiterin Birgit Seif. Er wurde noch im selben Jahr zum Ehrenobmann ernannt.

 

Im März 2017 nahm der Chor bei der Aufführung der Johannes-Passion von J.S.Bach in der St. Stephans-Kirche in Tulln teil. Die Chorszene NÖ veranstaltete dieses Projekt, bei dem Sängerinnen und Sänger aus ganz NÖ unter der Leitung von Heinz Ferlesch als Choralsänger teilnehmen konnten.

 

Der Chor gestaltet regelmäßig diverse Auftritte wie Sonnwendfeier und feierliche Gottesdienste. Programmschwerpunkte sind die beiden Konzerte im Herbst und die musikalische Gestaltung des Advents.

 


 

Tullner Gesangverein La Musica

Kontakt

Chorleiterin und Obfrau
Birgit SEIF
Dr. Billroth-Straße 1/26
3430 Tulln
Tel: 0676/5047395
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